Botschaftsbulletins der DVRK (Juni 2018)

Wir wurden von der D.V.R.-Koreanischen Botschaft in Wien gebeten in gewissen Abständen ihre Aussendungen hier zu veröffentlichen. Dabei hoffen wir, dass sie einen Einblick in die Ansichten der DVRK geben können. Die Themen dieser Posts müssen nicht unbedingt mit der inhaltlichen Ausrichtung von anti-imperialism.ml übereinstimmen, jedoch findet die Redaktion, dass solche Bulletins für unsere Leser zu Studienzwecken durchaus interessant sein können, sowie, dass es wichtig ist, die Meinungen und Ansichten der DVRK leichter zugänglich zu machen.

Die Bulletins sind im Original als PDF ausgesendet worden und werden hier in Originalform wiedergegeben.

Die Originaldateien können, wie immer, bei uns auch per Email angefragt werden.


Inhaltsverzeichnis:

  1. Besondere Beziehung zwischen dem Führer und dem Volk der DVRK
  2. Die die Welt in Chaos bringenden USA
  3. Die Insel Tok gehört zum Territorium Koreas
  4. Die Ordnung zur Gewährleistung der Rechte des Kindes in der DVRK
  5. Präsident Kim Il Sung und Arbeiterklasse
  6. Vater des Volkes
  7. Fotos


Warum die Koreaner Wert auf eigenes Entwicklungspotenzial legen

Wir betrachten durch einige Lebensdetails die besondere Beziehung zwischen dem Führer und dem Volk der DVRK.

Fotos

Kim Jong Un lässt sich gern mit dem Volk fotografieren.
Mit vielen Menschen, denen er bei seiner Vor-Ort-Anleitung begegnet, stellt er sich gemeinsam oder einzeln, ja manchmal auch ohne Formalität auf Arbeitsplätzen oder in einer Familie hemmungslos vor Kamera.
Er nimmt harmlose Kinder auf seinen Arm und lässt sich mit strahlendem Gesicht fotografieren, als hätte er alle Sorgen vergessen. Sein dieses Antlitz löst bei Betrachtern friedfertiges und warmherziges Gefühl aus.
Allein daraus ist erkennbar, dass Kim Jong Un das Volk vom ganzen Herzen liebt und ohne geringsten Abstand mit den Massen unbefangen lebt.
Für die Koreaner sind die Erinnerungsfotos mit Kim Jong Un von besonderer Bedeutung. Es geht hierbei nicht um irgendwelches Hobby oder eben solche Neugierde, sich mit einem großen Mann oder einer berühmten Persönlichkeit aufnehmen zu lassen, sondern sie sind gleichsam Fotobilder mit ihrem Lebensretter, dem sie ihr Schicksal und ihre Zukunft voll und ganz anvertrauen, oder mit dem leiblichen Vater.
Jeder Nordkoreaner hält es für ein großes Glück, sich mit Kim Jong Un fotografieren zu lassen, und diese Fotos für Familienschatz.

Briefe

Kim Jong Un steht oft mit einfachen Bürgern in Briefwechsel und vertieft sein Gefühl mit ihm.
Die Koreaner schreiben bei Freude und Ärgerlichkeiten ohne Zurückhalten an ihren Führer einen Brief und setzen ihn davon in Kenntnis.
Unter ihnen gibt es Adressanten aller Schichten und Kreise, darunter alte Wissenschaftler, Nurhausfrauen, studierende Jugendliche, Oberschüler, Mitglieder der Kinderorganisation, ja auch Kindergartenbesucher.
Kim Jong Un liest all ihre Briefe und schickt Antwortbriefe.

Er spornt in seinen Schreiben die Adressanten an, bei guter Gesundheit aufrichtig zu arbeiten, beglückwünscht sie, künftig groß gewachsen hervorragende Menschen zu werden, tröstet manchmal die Leidtragenden, spricht ihnen mit warmherzigen Worten Mut zu und bedankt sich herzlich beim Volk für die Aufrichtigkeit.
Diese Briefe sind über die protokollarischen und offiziellen Beziehungen zwischen dem Staatsführer und den einfachen Bürgern hinausgehend wahrhaftig und offen, als wären sie Briefe zwischen den engen Freunden.
Das besagt, dass er stets der Stimme der Bevölkerung Gehör schenkt, ihr offen sein Herz ausschüttet und mit ihr Willen und Gefühl teilt.
Die Briefe, die Kim Jong Un mit Bürgern wechselt, spornt das koreanische Volk maßlos an und erweckt in ihm vertrauliches Gefühl, als wäre er ein Angehöriger seiner Familie.

Versprechen

Die Menschen vertiefen im Alltagsleben durch das Versprechen und dessen Haltung ihr Vertrauen, und die Politiker nutzen dies als eine Gelegenheit dafür, ihre Popularität zu erhöhen und mehr Unterstützung zu erhalten.
Aber Kim Jong Uns Versprechen mit dem Volk zielt nicht auf den politischen Effekt ab, sondern ein Versprechen aus Liebe zum Volk und eine Durchführung der Wertschätzung des Volkes, die ihren Ursprung darin haben, sich um das Leben des Volkes in aufrichtiger Verantwortung zu kümmern.
Beim Besuch einer Textilfabrik versprach er, ein Wohnheim für die Arbeiterinnen bauen zu lassen. Er legte persönlich vor Ort das Baugrundstück fest und sorgte dafür, dass das Wohnheim auf höchstem Niveau gebaut wurde.
Die in jüngsten Jahren überall in der DVRK errichteten Kleinst- und Kleinkinderheime und Altenheime und ausgezeichneten Wohnhäuser für Pädagogen sowie Sanatorien für die Kriegsveteranen sind Bauwerke, die dank seinen Versprechungen mit dem Volk gebaut wurden.
Kim Jong Un setzt sich ein Ziel, das koreanische Volk als das glücklichste Volk in der Welt ein glückliches Leben genießen zu lassen, und wirkt für dessen Erreichung selbstlos, indem er ihm auch heute viele Versprechen gibt.



Die die Welt in Chaos bringenden USA

In jüngster Zeit brachte die japanische Zeitung „Tokio Shimbun“ einen Artikel unter dem Titel
„Die Sicherheitsstrategie der USA und ihre Allmacht bringen die Welt in Chaos“.
In der Tat machte die US-Administration jüngst im „Bericht über die Strategie der Staatssicherheit“ die „Priorität der USA“ völlig zu ihrer Politik. In diesem Bericht erwähnt man den
„Schutz des Territoriums und der Bevölkerung der USA und der amerikanischen Lebensweise“, die
„Förderung des Aufblühens der USA“, die „Erhaltung des Friedens durch die Macht“ und die
„Erweiterung des Einflusses der USA“ als vier Hauptziele für die Sicherheit der USA.
Die politische, wirtschaftliche und militärische Herrschaftssphäre der USA in der Welt auszuweiten und dadurch den Weltfrieden und die Weltordnung für sich allein zu sichern – das ist eben das Hauptziel der Sicherheitsstrategie der „Priorität der USA“.
Dementsprechend bestimmte die US-Administration China und Russland als die „revisionistischen Staaten“, die die bestehende Weltordnung zu verändern beabsichtigen, und als die „Konkurrenten“, die die Macht der USA herausfordern, und die DVR Korea und Iran als die „hauptsächliche Bedrohung der Sicherheit“, indem sie diese beiden Länder als „Schurkenstaaten“, die die Entwicklung der Massenvernichtungswaffen verfolgen und den Terrorismus sponsern, und
„Diktaturstaaten“ abstempelte.
Außerdem betonte sie nachdrücklich, die Streitmacht der USA wieder aufzubauen und die Fähigkeit im Bereich des Weltraums und Cyber zu erhöhen, die Grenzkontrolle zu verstärken, die Ordnung der Immigranten zu reformieren und dazu noch in wichtigen Regionen der Welt, darunter im indisch-pazifischen Raum, in Europa und Nahost, das Kräftegleichgewicht zugunsten der Interessen der USA zu halten. Diese Strategie der Staatssicherheit, die für die „Erhaltung des Friedens durch die Macht“ plädiert, zeigt noch anschaulicher die Ambition der US-Administration, die mit der absoluten Macht der USA die Weltherrschaft verwirklichen will.
Sie schwätzte sogar, dass „die ,Priorität der USA‘ in allen Beschlüssen angewendet werden müsse“, und warf dem Pariser Übereinkommen über die Klimaänderung und dem P4-Abkommen über die

Transpazifische Strategische Wirtschaftliche Partnerschaft ungerechten Handelsmissbrauch vor und sagte, sie werde diesen nicht nur zusehen.
In der internationalen Gesellschaft wächst derzeit die Stimme der Proteste und Verurteilungen über den von der US-Administration veröffentlichten „neuen Bericht über die Strategie der Staatssicherheit“, die auf die anachronistische „Priorität der USA“ versessen ist.
Die Medien stempeln diese Strategie als die „disproportionale, vorurteilshafte und törichte Strategie“ ab, die „von der Denkweise und Einstellung des Kalten Krieges sowie von vergeblichem Versuch durchdrungen ist“. Außerdem verurteilen und weisen sie sie hart zurück: „Wir können nicht umhin, unsere Besorgnis auszudrücken, weil sie nach der Konfrontation trachtet.“ „Das zeigt, dass sie die unipolare Welt nicht aufgeben will.“ „Die Verwirklichung des Ziels und der Aufgaben der neuen Sicherheitsstrategie enthält in sich die Möglichkeit, die internationale und regionale Sicherheit in große Gefahr zu bringen.“ „Zweifellos ist sie eine unbesonnene Strategie, die die Welt in Unruhe bringt und den Terrorismus ausweitet.“ „Es ist eine Konfrontations- und Herrschaftsstrategie, die den Weltfrieden in unwiderrufliche Gefahr bringt.“
Das ist nicht alles.
Die US-Administration legte eine neue Zollpolitik dar, Importeisen, -stahl und -aluminium mit hohen Zöllen zu belegen. Auch das ist ein Produkt der auf der „Priorität der USA“ basierenden Politik.
Dessentwegen wird die Gegenreaktion der ganzen Welt noch größer.
Die internationalen Organisationen wie die WTO veröffentlichten eine beispiellose kritische Erklärung, und die EU warnte sogar mit Gegenmaßnahmen. Auch die Bündnisstaaten, ganz zu schweigen von China, treten heftig gegen die Zollpolitik der USA auf.
Aber die US-Administration erklärte, dass sie auch einen Handelskrieg nicht scheuen werde.
Es ist unbekannt, bis wann diese Denkweise und Einstellung des Kalten Krieges fortdauern werden.



Die Insel Tok gehört zum Territorium Koreas

In jüngster Zeit veranstaltete Japan dreist in der Stadtmitte von Tokio die Eröffnungsfeier der
„Ausstellung der territorialen Souveränität“, auf der es behauptet wurde, dass die Insel Tok zu seinem Territorium gehöre.
Der dabei anwesende für Okinawa und das nördliche Territorium zuständige Minister bestand darauf, dass die Insel Tok zwar ein Teil des Territoriums Japans, aber mehr als 60 Jahre lang gesetzwidrig besetzt ist.
Suga, Chef der Kabinettskanzlei, problematisierte, dass die gemeinsame Eishockey- Frauenmannschaft des Nordens und des Südens Koreas beim Training für die Teilnahme an der XXIII. Olympischen Winterspiele die Flagge mit den Umrissen Koreas, auf dem die Insel Tok abgebildet ist, benutzt hatte.
Japan bestimmte schon im Jahre 2005 den 22. Februar als den „Tag von Takeshima (die Insel Tok)“. Seither schwadroniert Japan alljährlich zum Anlass dieses Tages lauthals vom „ Recht auf den Besitz der Insel Tok“ und trichtert seiner Bevölkerung konzentriert ein, dass die Insel Tok zum Territorium Japans gehöre.
Auch in diesem Jahr wurde am 22. Februar in Gegenwart einer Person der Regierungsebene die Veranstaltung des „Tages von Takeshima“ pomphaft durchgeführt.
In jüngster Zeit machte das japanische Ministerium für Bildung und Wissenschaft einen Verbesserungsvorschlag für den Lehrplan, der zum Inhalt hat, den Grund- und Mittel-, ja auch den Oberschulen die Bildung über das „Besitzrecht Japans auf die Insel Tok“ Pflicht zu machen.
In vielen koreanischen Geschichtsbüchern, darunter der „Geschichte der Drei Reiche“, der „Geschichte Koryos“ und der „Chronik von Songjong“, ja auch in japanischen Geschichtsmaterialien, darunter der „Koreanischen Küstenseekarte“ und der „Chronik der Insel Shimane“, steht unzweideutig geschrieben bzw. angebildet, dass die Insel Tok zum Territorium Koreas gehört.
Im Jahr 2016 wurden alte Karten Japans veröffentlicht. Sie sind Landkarte des japanischen Imperiums und in japanischen Lehrbüchern abgezeichnete Karten für die Mittelschulbildung, die das geologische Untersuchungsinstitut beim japanischen Ministerium für Landwirtschaft und Handel in den Jahren 1888 und 1892 seinerzeit herausgegeben hatte. In der Landkarte des japanischen Imperiums sind zwar die Berge auch auf den kleineren Inseln als die Insel Tok abgezeichnet, aber kein einziger Berg auf den Inseln Ullung und Tok.
Auf der Karte Asiens im Lehrbuch, das Yamagami, ein repräsentativer Geologe Japans und Autor von Geografielehrbüchern, verfasste, liegt die Insel Tok außerhalb der Grenze Japans.
In jüngster Zeit behauptete Valeri Glushkow, ein russischer Fachmann für die Geografie Asiens und Professor an der Moskauer Universität für Physik und Technik, dass die Insel Tok zum Territorium Koreas gehört. Er schrieb in jüngster Zeit das Buch „Die Inseln Ullung und Tok im Ostmeer“ und erhellte, dass die Insel Tok den in den Jahren von 1943 bis 1951 geschlossenen Verträgen und Abkommen zwischen der Ex-Sowjetunion, den USA und Großbritannien nach ein untrennbarer Teil Koreas ist.
Nach der Niederlage im Zweiten Weltkrieg erkannte Japan vor der internationalen Gesellschaft offiziell an, dass die Insel Tok nicht zu ihm gehört. Auch in den Karten, die in den USA und Großbritannien seinerzeit hergestellt wurden, ist die Insel Tok als das Territorium Koreas klar und deutlich gezeichnet.



Die Ordnung zur Gewährleistung der Rechte des Kindes in der DVRK

Die DVRK ist ein Land, in dem die Rechte des Kindes so hervorragend verwirklicht werden, dass man bestimmt sagen kann, dieses Land sei ein Königreich der Kinder.
Im Jahre 1959 nahm die UNO zum Zweck der Verbesserung der Lebensbedingungen der Kinder und des Schutzes der Kinderrechte die „Erklärung über die Rechte des Kindes“ an. Und im Jahre 1989 nahm sie das „Übereinkommen über die Rechte des Kindes“ an und legte dies als völkerrechtliche Norm fest. Diese Norm gilt heutzutage als Maßstab zur Schätzung des Standes der Kinderrechte jedes einzelnen Landes.
Aber die Normen dieses Übereinkommens werden bisher von den USA nicht anerkannt, und die USA verleumden die DVRK, die die Forderungen der Normen dieses Übereinkommens am hervorragendsten verwirklicht hat, als ein Menschenrecht verletzendes Land. Und der Westen sagt alles nach, was er hört.
Aber wenn man die Wirklichkeit der DVRK durchleuchtet, kann man ersehen, dass die Beleidigung und Verleumdung der USA und des Westens Lug und Trug sind, um aus Schwarz Weiß zu machen.
Betrachten wir mal das Recht auf die Bildung, ein wichtiger Artikel im „Übereinkommen über die Rechte des Kindes“.
Die DVRK legt in ihrem Gesetz über die Gewährleistung der Kinderrechte fest, dass die Kinder das Recht auf die Erhaltung der allgemeinen zwölfjährigen obligatorischen Schulbildung haben. Zu betonen ist, dass die gesamte Bildung in diesem Land kostenlos erfolgt. Erstaunlich ist zwar die Tatsache, dass die DVRK, die trotz jahrzehntelangen Sanktionen und Blockade der USA und ihrer Satellitenstaaten die allgemeine zwölfjährige Schulpflicht rechtlich verankerte, aber was noch lobenswerter ist, dass diese Pflicht unentgeltlich eingeführt wird.
Tatsächlich ist allen Kindern in der DVRK das Wort Schulgeld ein Fremdwort, und sie lernen unter der vom Staat geschaffenen hervorragenden Bildungsordnung nach Herzenslust. In den allerorts errichteten Kinderpalästen, -klubhäusern und -ferienlagern will das glückliche Lachen der Kinder, die ihre Talente und Hoffnung voll zur Blüte bringen, nicht enden.
Wie ausgezeichnet die Bildungsordnung Koreas ist, ist schon aus der Tatsache gut ersichtlich, dass es in diesem Land Schulen für 1–2 Schüler gibt. In der DVRK, ein Küstenland, sind nicht wenige kleine Inseln wie die Inseln mit Leuchtturm, wo nur notwendige Menschen leben. Für 1–2 Schüler, die auf diesen Inseln leben, werden Schulen errichtet und Lehrer geschickt. Natürlich könnte man diese Schüler in den Internatschulen im Festland unterrichten. Aber unter Berücksichtigung des Rechts des Kindes darauf, unter dem Schutz der Eltern heranzuwachsen, werden Schulen errichtet und Lehrer entsandt. Eben solches Land ist die DVRK.

Die DVRK steht in Bezug auf die Ordnung des Gesundheitsschutzes der Kinder weltweit in der vordersten Reihe.
Das Gesundheitswesen dieses Landes erregt wegen seiner fortgeschrittensten Gesundheitsordnung die Bewunderung aller Menschen. Das ist auf die allgemeine unentgeltliche medizinische Betreuung zurückzuführen. Alle medizinischen Betreuungen erfolgen kostenlos, und deren Kostenaufwand übernimmt voll und ganz der Staat. All diese Fürsorge genießt jeder gleichmäßig.
Insbesondere die Kinder erhalten dank dem mit dem wohlgeordneten System versehenen Kinderbetreuungsdienstnetz höchste medizinische Hilfe. In der Pyongyanger Entbindungsklinik mit medizinischen Einrichtungen der Weltklasse und den überall des Landes errichteten Volkskrankenhäusern werden die Kinder glücklich geboren und die kostbaren Vorbeugungsmedikamente finden zuallererst für die Kinder ihre Verwendung.
Das Besondere bei der Gesundheitsschutzordnung für Kinder in der DVRK besteht darin, dass Bildung und Gesundheitsschutz miteinander verbunden werden. Nicht nur allen Kinderkrippen, -gärten und Schulen, sondern auch den außerschulischen Einrichtungen gehört medizinisches Personal an, und sie werden mit medizinischen Geräten und Medikamenten regelmäßig versorgt. Es gibt wohl in der Welt außer der DVRK kein Land, das für das geistige und physische Wachstum und Entwicklung der Kinder die Bildung und das Gesundheitswesen dermaßen miteinander verbunden hat und dies zur Politik erklärte und verwirklicht.
Auch die Frage der Pflege der Vollwaisen, Brennpunkt der Menschenrechte der Kinder, bildet keine Ausnahme.
Tatsächlich sind in jedem Land solche Kinder häufig anzutreffen, die durch Betteln von einem Tag zum anderen leben und unter Brücken oder Unterführungen übernachten. Aber in der DVRK sind nirgendwo solche Kinder zu sehen.
In der DVRK werden die Waisenkinder unter besonderer Aufmerksamkeit und Fürsorge von Kim Jong Un in den überall errichteten modernen palastähnlichen Kleinst- und Kleinkinderheimen mit besten Lebensbedingungen versorgt und wachsen kräftig heran. Diese Heime stehen nicht für Demonstration oder Propaganda, sondern sind eine reale Wirklichkeit Koreas.
Gegen ein solches Land, in dem eine ausgezeichnete Ordnung zur Gewährleistung der Kinderrechte besteht, nehmen die USA und die ihnen willfährigen Kräfte auf der UNO-Bühne eine
„Resolution über die Menschenrechtsordnung in Nordkorea“ an.
Aber die Wahrheit kann man doch nicht verbergen.



Präsident Kim Il Sung und Arbeiterklasse

Der Präsident Kim Il Sung (1912–1994) der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK) begab sich sein ganzes Leben lang in die Arbeiterklasse, vertraute ihr und überwand bzw. bestand gestützt auf deren Kraft die Schwierigkeiten und Prüfungen.
An einem Dezembertag 1956 suchte Kim Il Sung frühmorgens das Stahlwerk Kangson (damals) auf, um die Frage des angespannten Stahls des Landes zu lösen. Das Ziel seines Besuchs des Stahlwerkes bestand darin, mehr Reserven zur Steigerung der Stahlproduktion zu finden. Er sagte zu den Arbeitern des Stahlwerkes, dass das Land seinen Rücken aufrichten könne, wenn im nächsten Jahr 10 000 t Stahl über den Plan hinaus produziert würde.
Die Arbeiter in Kangson legten den festen Eid ab, sein Vertrauen zu rechtfertigen.
Sie erfüllten zu aller Bewunderung die Aufgabe für die Produktionssteigerung von 10 000 t Stahl in nur dreieinhalb Monaten und schufen das Wunder, mit einer Blockwalzstraße mit einer Nennkapazität von 60 000 t 120 000 t Stahl hergestellt zu haben.
Zu jener Zeit, in der die großen und kleinen Bauarbeiten zur Bewässerung, darunter der Bau von Bewässerungsanlagen Kiyang und Ojidon, und der sozialistische Aufbau überall vorangingen, forderte man überall Wasserpumpen und Bagger an.
Auch damals stützte und verließ sich er nur auf die Kraft des Volkes und das Selbstentwicklungspotenzial der Arbeiterklasse.
Im Juni 1958 besuchte er die Maschinenfabrik Rakwon (damals). Er machte einen Rundgang durch alle Abteilungen, führte Gespräche mit Arbeitern und appellierte an sie, die im nächsten Jahr benötigten 100 Bagger aus eigener Kraft herzustellen.
Es ertönten laute Antworten, die die Herzen der Arbeiter in Rakwon vertraten.
Verehrter Führer, wir sind fähig, sie herzustellen, und werden auch unbedingt sie produzieren!
Die Arbeiter von Rakwon stellten dem Aufruf Kim Il Sungs folgend mit leeren Händen Hunderte Wasserpumpen her und bauten im gleichen Jahr auch Bagger.

Seinem Appell folgend stellte die Arbeiterklasse überall im Land LKWs, Traktoren, Bulldozer, Kräne, ja auch E-Lokomotiven aus eigener Kraft her.
Kim Il Sung setzte seine ganze Seele und Kraft dafür ein, die von der Ausbeutung und Unterdrückung befreiten Arbeiter sogar von den kraftaufwendigen und zeitraubenden Arbeiten zu befreien.
Es geschah im Juni 1956, als er während des Freundschaftsbesuchs in einem Land ein Chemiefaserwerk in einer Industriestadt aufsuchte.
Er besichtigte jeden Prozess aufmerksam, indem er das Schiebefenster einer Spinnmaschine, aus der gesundheitsschädliches Gas herausströmte, öffnete und Gespräche mit Arbeitern führte. Nachdem er trotz immer stärker werdenden üblen Gasgeruchs den letzten fünften Stock besichtigt hatte, wollte er auf das Dach steigen. Die ausländischen Freunde hielten ihn davon zurück. Nicht nur der ihn begleitende Regierungschef dieses Landes, sondern auch der Direktor dieses Werkes erstaunten. Der Besucher stieg doch aufs Dach, das selbst Reparateure dieses Werkes nur ein- oder zweimal im Jahr erklommen.
Kim Il Sung führte auf dem Dach mit einem ihn begleitenden Funktionär ein Gespräch.
„Verehrter Führer, es regnet, … Überlassen Sie bitte uns all das und gehen Sie bitte sofort runter.“
„Schon gut. Ein wenig Regen macht nichts aus. Ich scheue vor nichts zurück, wenn unser schäbig gekleidetes Volk Seidenkleider tragen und unsere Arbeiter ohne üblen Geruch arbeiten würden.“



Vater des Volkes

Es trug sich Ende August 2015 zu, als die Stadt Rason, die sich im Norden der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK) befindet, von Hochwasser heimgesucht wurde.
Fabriken, Institutionen und Ackerfelder wurden zerstört, auch zahllose Einwohner verloren ihre Häuser und wurden obdachlos. Zudem war die Lage im Land sehr angespannt.
Da wurde die Nachricht von der erweiterten Sitzung der Zentralen Militärkommission der Partei der Arbeit Koreas (PdAK) übermittelt, die unter Anleitung des Obersten Führers Kim Jong Un abgehalten wurde.
Auf dieser Sitzung, die die strategischen Fragen bezüglich der Arbeit zur Landesverteidigung, der wichtigsten Angelegenheit des Staates, erörterte, ließ Kim Jong Un den Wiederaufbau der Hochwasserschäden in der Stadt Rason auf die Tagesordnung setzen und erließ als Oberster Befehlshaber der Volksarmee den Befehl, den Wiederaufbau voll und ganz zu übernehmen und vor dem Gründungstag der PdAK (10. Oktober 2015) völlig zum Abschluss zu bringen, und organisierte den Leitungsstab des Kampfes zur Behebung der Schäden in der Stadt Rason.
Es gibt kein kostbareres Wesen als das Volk, die Hauptsache des Landes, und keine heiligere Sache als die Interessen des Volkes. Das ist seine Einstellung vom Volk.
Deshalb ließ er in Sorge um die Einwohner, die unter freiem Himmel Not leiden mussten, ihnen Unmenge an Fischen und für die Stabilisierung ihres Lebens nötigen Gütern mehrmals zukommen. Im September suchte er persönlich den Kampfplatz des Wiederaufbaus auf und half die bei der Wiederherstellung schwebenden Fragen lösen.
In aktiver Befolgung des Befehls des Obersten Befehlshabers errichteten die Angehörigen der Volksarmee in einem Monat Häuser für tausend und hunderte Familien und verwandelten das Katastrophengebiet in eine völlig neue malerische sozialistische Landschaft.
Nachdem er den Bericht darüber erhalten hatte, den Schadenwiederaufbau zum Abschluss gebracht zu haben, ließ er den Einwohnern in dem Katastrophengebiet Unmenge Grundbedarfsartikeln, ja sogar Streichhölzer und Toilettenpapier zukommen, ganz zu schweigen von TV, Kleidung, Hartglasgeschirre und Lebensmittel, und suchte hernach die Straßengemeinschaft Paekhak im Gebiet Sonbong, Stadt Rason, auf.
Er ist fürwahr Lenker des Volkes, der sagte, er beruhige sich, wenn er zuerst die neu gebauten Wohnhäuser aufsuche, und voller Freude sprach, er sei heute wirklich leichten Schrittes hierher gekommen. Er erkundigte sich eingehend danach, ob der Fußboden der Zimmer gut beheizbar ist und das Wasser aus der Leitung gut fließt, und drückte seine große Zufriedenheit damit aus, dass alle Wohnhäuser zu einem ausgezeichneten Hort gebaut wurden, wo die Einwohner ein glückliches und zivilisiertes Leben in vollen Zügen genießen können. Sein Antlitz war majestätisch und hatte die Gestalt des Vaters des Volkes, der im Glück des Volkes eine Freude sieht.
Ende August 2016, des darauf folgenden Jahres, suchte infolge unerwarteten Sturzregens eine nie da gewesene Katastrophe die Ufergebiete des Flusses Tuman im nördlichen Ende Koreas heim. In den
6 Städten und Kreisen wurden das Verkehrsnetz wie Eisenbahn und Straßen und das Stromversorgungssystem lahm gelegt und unzählige Fabriken, Betriebe und Ackerfelder zerstört bzw. standen unter Wasser. Zehntausende Wohnhäuser waren eingestürzt, sodass die Einwohner ihr ganzes Hab und Gut verloren und obdachlos wurden.
Damals war in Korea der 200-Tage-Kampf in vollem Gange, um eine Bresche für die Erfüllung der Fünfjahresstrategie für die staatliche Wirtschaftsentwicklung zu schlagen, die auf dem VII. Parteitag der PdAK (Mai 2016) dargelegt wurde.
Kim Jong Un verwandelte die Hauptrichtung des 200-Tage-Kampfes in die Front des Wiederaufbaus der Schäden im nördlichen Katastrophengebiet und ergriff die wichtige Maßnahme dafür, das Frontkommando zur Widerherstellung der Schäden im nördlichen Ende zu organisieren. Er legte den Bau der Wohnhäuser als das vorrangige Bauobjekt beim Wiederaufbau der Schäden fest, damit die von der Katastrophe betroffenen Einwohner bei der sogleich herannahenden Kälte nicht Schweres erlebten, selbst wenn man dafür Unsumme Geld investieren und den ganzen Reichtum des Landes aufwenden würde. Ferner sorgte er dafür, dass das ganze personelle, materielle und technische Potenzial des Staates generell mobilisiert und konzentriert eingesetzt wurde.
Dank seiner großen Aufmersamkeit wurden den Überschwemmungsopfern viel Lebensmittel und Gebrauchsgüter, darunter auch Nahrungsmittel, Wolldecken und Wattejacken, mehrmals zuteil. Obwohl der Wiederaufbau in vollem Gange war, erhielten die Kinder Schulartikel, Schuluniformen und Musikinstrumente versorgt, und die Bildung ging ohne Unterbrechung ihren geordneten Gang. Die Kinder aus dem Katastrophengebiet verbrachten in dem weltweit bekannten Internationalen Kinderferienheim Songdowon und dem Skigebiet Masikryong fröhliche Ferienzeit.
In dem nördlichen Katastrophengebiet des Bezirks Nord-Hamgyong, wo das Hochwasser zu verheerenden Überschwemmungen führte, entstanden in etwas mehr als zwei Monaten hervorragende Wohnhäuser für etwa 11 900 Familien, vollzog sich eine völlige Umwälzung, sodass das frühere Antlitz kaum wieder zu erkennen ist.
Die internationale Gesellschaft konnte angesichts dieser Wirklichkeit in Korea die Welt der Liebe Kim Jong Uns zum Volk aus tiefster Seele fühlen.



Fotos

2018-05-26----01

2018-05-26----02

2018-05-26----03

2018-05-26----04

2018-05-26----05

2018-05-26----06

2018-05-26----07

2018-05-26----08