Der historische koreanische Gipfel im April

Mit aller Anmut, die der Führung des westlichen Imperialismus fehlt, als auch in einem ernsten Streben nach Frieden, hat Genosse Kim Jong Un den kleinen Betonblock, der den Süden vom Norden teilt, überschritten, um den südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In zu begrüßen. Es war von Anfang an klar, dass, obwohl das Treffen im Süden stattfand, es Genosse Kim Jong Un war, welcher mit speziell seinem Auftreten eine positive Nachricht gesendet hatte. Die im Westen vorherrschenden, meist rassistischen, aber stets chauvinistischen Vorurteile wurden durch diese Gesten mit einmal zerschmettert, so dass die imperialistischen Medien all ihre Kreativität benötigten, um Genossen Kim Jong Un und die DVRK weiterhin in schlechtem Licht zu zeigen. Trotz der enormen Ernsthaftigkeit der besprochenen Themen für die koreanische Halbinsel und die ganze Welt, wurden sie von beiden Persönlichkeiten in einer absolut friedfertigen und freundschaftlichen Weise besprochen; was auch immer die u\$-Propaganda sagen mag, es war die Führung des Genossen Kim Jong Un und die der Partei der Arbeit, welche den größten politischen Umschlag in der koreanischen Geschichte seit des Koreakriegs hervorgebracht hatte, um Korea auf dem Weg zur Wiedervereinigung voranzubringen.

Wie erwartet waren die westlichen Medien sprachlos und konnten nur, wie bereits erwähnt, mit großer Kreativitätssteigerung, Kritik oder Zweifel an der Haltung der DVRK äußern. Es fällt vielen schwer zu glauben, dass Korea es schaffte, diesen historischen Schritt in der koreanischen Geschichte zu machen und dabei gleichzeitig erfolgreich die u\$-imperialistischen Interessen aus den Geschehnissen herauszuhalten. Man kann einen durchgehenden Strom von Liberalen vernehmen, wo gegen die DVRK gewettert wird, denn man „darf nicht mit Leuten diskutieren, die Gulags betreiben“ – ein äußerst ironischer Kommentar von u\$-Amerikanern – oder aber auch von Konservativen, die Trump für alle letztlichen Fortschritte auf der koreanischen Halbinsel huldigen. Überall auf der Erde verschwindet allmählich die amerikanische Großmacht und gleichzeitig erhöht sich das Risiko eines Krieges, denn das Biest kennt keine andere Retorte in solchen Bedingungen, jedoch sehen wir auch Völker, die sich den Drohungen des Biests nicht beugen wollen.

Dennoch dürfen wir nicht vergessen, dass die südkoreanische Regierung weiterhin eine u\$-Vasallenregierung darstellt, welche sich zusammenstellt aus Anti-Kommunisten, Pro-Imperialisten und Monopolkapitalisten. Ebenfalls ist die südkoreanische Wirtschaft, tief integriert in die imperialistische Wirtschaftsmaschinerie des Westens, in der Lage ein Ausbeutungsverhältnis mit den Arbeitern des Nordens zu beginnen, wenn es im Zuge einer Wiedervereinigung zu einer wirtschaftlichen Fusionierung kommen würde. Sei dies wie es sei, so ist nichtsdestoweniger die Partei der Arbeit Koreas, wenngleich sie gepeinigt ist durch einige revisionistische Fraktionen und Tendenzen, die den südkoreanischen Kapitalisten ihre Entfaltung im Norden verwehrt.

Es waren eben die Führung des Genossen Kim Jong Un und die Entschlossenheit der koreanischen Massen im Norden, welche eine unabhängige Nuklearisierung, eine Wirtschaftspolitik, die dem Volke dient, und eine größere politische Einigkeit dem koreanischen Volke als Ganzes, hervorbrachte. Es ist noch größtenteils unklar, was aus diesen Verhandlungen zwischen der DVRK und der RK hervorkommen mag, aber eines ist gewiss: Die Imperialisten wurden auf den Beobachtersitz verbannt. So viele zweifelten an der politischen Notwendigkeit der nördlichen Nuklearisierung, doch diese Zweifler wurden nun diskreditiert.

Im Kontrast zu ihrem nördlichen Nachbarn hat die Republik Korea keine solche politische Einigkeit, populäre Wirtschaftspolitik oder militärische Unabhängigkeit, ganz zu schweigen von nuklearen Waffen, exklusive jenen, die von den u\$-Imperialisten dort stationiert wurden. Ihr vorhergehender Präsident wurde durch Massenproteste gegen ihre absolute offene Korruption und autoritär-bourgeoiser Herrschaft aus dem Amt gejagt, während die jetzige Regierung weiterhin unfähig ist, die chronische Krankheiten des Südens – von extremer Armut und Krypto-Sklaverei bis hin zu alltäglicher sozialer Unsicherheit durch die u\$-Besatzung – zu heilen. Wir müssen uns also daran erinnern, dass es Genosse Kim Jong Un und die koreanischen Massen waren, die dieses Treffen und weitere Fortschritte hin zur Wiederverinigung möglich machten, nicht die neoliberalen Führer des Südens.

Während also die koreanischen Massen durch den Imperialismus ihrer Zukunft beraubt wurden, wie auch die Kompradorkapitalisten ihr bourgeoises Wirtschaftswachstum durchsetzen konnten, wodurch sich die RK wirtschaftlich vor die DVRK setzte, ist es dennoch ohne Frage, dass es die DVRK war, die revolutionären Konsens etablierte, während die RK weiterhin noch nach allgemeiner Stabilität schnappt, wie der Fisch an Land nach Wasser.

Genosse Kim Jong Un und die Partei der Arbeit Koreas stehen über ihren parlamentarischen Gegenstücken im Süden und konnten so ihr Recht auf Verhandlungen erzwingen. Es existiert natürlich weiterhin ein langfristiges Risiko, basierend auf der allgemein wirtschaftlichen Dissonanz in Korea und dessen Auswirkung auf die Kooperationen zwischen Norden und Süden, jedoch haben wir vollstes Vertrauen in die koreanischen Massen und ihre Partei.

Solange die Entwicklung der Verhandlungen in dieser Form vorangetrieben wird und der u\$-Imperialismus durch den Willen des koreanischen Volkes hinter Gittern gehalten werden kann, ist der Frieden auf der koreanischen Halbinsel gesichert.

Hin zur Wiedervereinigung und einem progressiven Frieden!

Tod dem Imperialismus!

Lang lebe ein vereintes Korea des Volkes!