DVRK - Bulletins - November 2017

Wir wurden von der D.V.R.-Koreanischen Botschaft in Wien gebeten in gewissen Abständen ihre Aussendungen hier zu veröffentlichen. Dabei hoffen wir, dass sie einen Einblick in die Ansichten der DVRK geben können. Die Themen dieser Posts müssen nicht unbedingt mit der inhaltlichen Ausrichtung von anti-imperialism.ml übereinstimmen, jedoch findet die Redaktion, dass solche Bulletins für unsere Leser zu Studienzwecken durchaus interessant sein können, sowie, dass es wichtig ist, die Meinungen und Ansichten der DVRK leichter zugänglich zu machen.

Die Bulletins sind im Original als PDF ausgesendet worden und werden hier in Originalform wiedergegeben.


Inhaltsverzeichnis:

  1. Warum die Koreaner Wert auf eigenes Entwicklungspotenzial legen
  2. Vorsitzender des Verteidigungskomitees Kim Jong Il im Jahr 2011
  3. Die USA und ihre aussichtslose Konfrontation
  4. Die USA mit zwei „Gesichtern“
  5. Der 100. Geburtstag der Frau Kim Jong Suk


Warum die Koreaner Wert auf eigenes Entwicklungspotenzial legen

Jeder Koreaner legt Wert auf eigenes Entwicklungspotenzial.
Dafür gibt es Gründe.

Von eigenen historischen Erlebnissen aus

Anfang des letzten Jahrhunderts war den Koreanern das Schicksal eines heimatlosen Sklaven beschieden.
Eine der Ursachen dafür bestand darin, dass die Herrscher der Joson-Feudaldynastie (1392–1910) vom Kriechertum befallen waren. Von der Kriecherei infiziert und von ausländischen Strömungen berauscht, wurde die Bewachung des Königsschlosses ausländischer Armee überlassen, musste der König des Landes in die Gesandtschaft eines anderen Landes fliehen und die Kaiserin unter den Säbeln der japanischen Eindringlinge barmselig sterben. Das war ein tragisches Schicksal, zu dem die Joson-Feudaldynastie verdammt war. Schließlich musste das koreanische Volk infolge der militärischen Besetzung durch die japanischen Militaristen des Landes beraubt und zu einem erbärmlichen Schicksal eines heimatlosen Sklaven gezwungen werden.

Dieser Geschichte des Kriechertums setzte eben Kim Il Sung ein Ende.

Als sich die Kommunisten in der Anfangszeit und die Teilnehmer der Unabhängigkeitsbewegung auf die Macht großer Länder verließen, legte er die Idee der Selbstständigkeit dar, dass der Herr der koreanischen Revolution das koreanische Volk selbst ist und es auch über die Kraft für die Einleitung und Voranbringung der Revolution verfügt, und trat entschlossen in den bewaffneten antijapanischen Kampf ein. Unter seiner Führung entfalteten die koreanischen Revolutionäre 15 Jahre lang den bewaffneten antijapanischen Kampf und erzielten endlich die Befreiung des Landes (15. August 1945).

Danach kam das eigene Entwicklungspotenzial des koreanischen Volkes noch stärker zur Geltung. Unter dem schwierigen Umstand, dass infolge des von den USA aufgezwungenen Koreakrieges (1950–1953) alles zerstört war, wies das koreanische Volk die Behauptungen der Kriecher und Großmachtchauvinisten, die davon schwatzten, dass man ohne Hilfe seitens der Großmächte auch die Finger, von der Lende ganz zu schweigen, nicht gerade richten kann, zurück und trieb tatkräftig den Wiederaufbau voran. So wurde im Zeitraum von kaum drei Jahren die Wirtschaft des Landes im Großen und Ganzen wiederaufgebaut und aus eigener Kraft in 14 Jahren das säkulare Ziel der Industrialisierung erreicht. Danach wurden die 10 000-Tonnen-Presse, die große Luftverflüssigungsanlagen, das Westmeerschleusensystem und andere unzählige erstaunenswürdige Schöpfungen zustande gebracht.

Auch Ende des letzten Jahrhunderts, als das koreanische Volk ernste Schwierigkeiten ereilten, scharte es sich mit festem Glauben an die eigene Kraft eng um den Führer und bestand bzw. überwand mutig alle Prüfungen und Schwierigkeiten, ohne sich nach anderen den Hals zu verrenken oder sich auf fremde Kräfte zu verlassen. Von dieser Kraft getragen, konnte Korea heute als ein politisch-ideologisch und militärisch starkes Land im Mittelpunkt der weltpolitischen Bühne emporragen.

Durch seine historischen Erlebnisse spürte das koreanische Volk am eigenen Leib, dass das Kriechertum zum Untergang des Landes führt und nur das eigene Entwicklungspotenzial den Weg zum Überleben eröffnet.

Von den wirklichen Forderungen aus

Es gibt einen weiteren Grund, warum das koreanische Volk eigenes Entwicklungspotenzial für wichtig hält.
Das besagt die Geschichte der Konfrontation zwischen der DVR Korea und den USA. Rückblickend hielten die USA von dem ersten Tag nach der Gründung der DVRK (9. September
1948) an dieses Land für einen Dorn im Auge und klammerten sich an allerlei Rummel um Sanktionen. Bereits 1950 erklärten die USA Korea als „Feindstaat, der die Sicherheit der USA bedroht“, und brachten alle wirtschaftlichen Beziehungen zu diesem Land ab. 1951 schusterten die USA das „Gesetz über die Verlängerung des Handelsabkommens“ zusammen, nach dem sie jenen Ländern, die Handelsverkehr mit Korea betreiben, 10-facher Zoll auferlegen. Die USA verhängten etwa 70 Jahre lang in Anwendung von unzähligen verschiedenen drakonischen Gesetzen ununterbrochen über Korea höchst hartnäckige und langwierige Sanktionen. Auch in jüngster Zeit machen sie fieberhaft einen Rummel um beispiellos harte Sanktionen, indem sie unter der Generalmobilmachung der ihnen willfährigen Kräfte auf dem ganz gerechten Teststart einer ballistischen Interkontinentalrakete und Atomtest Koreas herumhacken.

Aber das koreanische Volk unterwarf sich nicht den Sanktionen und dem Druck der USA und ihrer Konsorten. Je höher sich die Schwierigkeiten auf dem Weg der Aufwärtsbewegung auftürmten, umso stärker brachte es den Geist des Schaffens aus eigener Kraft und des beharrlichen Kampfes zur Geltung. Gestützt auf die eigene Kraft und Technik verwirklichte es aktiv die Einführung der Informationstechnologie, die Modernisierung und die Vollautomatisierung in Betrieben, die Schlüsselzweige der Wirtschaft bilden, und errichtete überall neue Musterfabriken und Standardbetriebe in der Zeit der Wissensökonomie. In den jüngsten Jahren schafft es unter dem hoch getragenen Banner der Priorität des eigenen Entwicklungspotenzials hintereinander die Weltbevölkerung erstaunenden an Wunder grenzenden Leistungen beim Aufbau der Wirtschaft und der Landesverteidigung. Der Palast der Wissenschaft und Technik, die Ryomyong-Straße und andere Bauwerke vom Weltniveau entstanden in bewundernswerter Weise, mit hundertprozentig eigener Klugheit, Technik und Kraft wurde Anwendungssatellit abgeschossen und ein voller Erfolg beim Teststart einer ballistischen Interkontinentalrakete und Wasserstoffbombentest erzielt. Das ist selbstverständlich als wertvolles Resultat der Selbsthilfe und Selbststärkung zu bezeichnen. Darauf ist das koreanische Volk voller Stolz und Würde und ist davon überzeugt, dass es kein Unerreichbares gibt, wenn es will.

Schließlich ist das eigene Entwicklungspotenzial eine Forderung des souveränen Geistes, eine rühmenswerte Tradition des koreanischen Volkes und eine strategische Richtlinie, die ständig im Auge zu behalten ist.

Es ist eine Tragödie, dass sich die USA und ihre Satellitenstaaten nicht von ihrem vagen Glauben daran befreien, dass Korea letztlich sich beugen und den Weg einer „Änderung“ wählen würde, wenn sich die Sanktionen weiter ausbreiten. Sie wissen immer noch nicht genug, dass die Sanktionen in Korea absolut wirkungslos sind, wenn auch sie bei anderen Ländern verfangen könnten.

Auch mit jedweder Sanktion und jedwedem Druck wird man dem koreanischen Volk, das in der Priorität des eigenen Entwicklungspotenzials ihr unverändertes Banner sieht, niemals den Weg versperren können.



Vorsitzender des Verteidigungskomitees Kim Jong Il im Jahr 2011

Das ganze Leben des Vorsitzenden des Verteidigungskomitees Kim Jong Il kann man als Leben wie heftig auflodernde Flamme bezeichnen.
Besonders war das Jahr 2011, das letzte Jahr seines großen Lebens, in dem er für das Erstarken und die Entwicklung des Landes wie auch für das Glück des Volkes mit stählernem Willen und übermenschlicher Energie entbrannte.

Um einen neuen Zeitgeist zur Bewirkung eines steilen Aufschwungs beim Aufbau eines starken sozialistischen Staates zu schaffen, ging er im ganzen Jahr an der Spitze.

Um den Bezirk Süd-Hamgyong, in dem wichtige Industriebetriebe des Landes konzentriert sind, bei der Erreichung der Spitzenleistungen und Produktionssteigerung das Banner tragen zu lassen, richtete Kim Jong Il seine besondere Aufmerksamkeit auf die Anleitung der Wirtschaftsarbeiten des Bezirkes. Er leitete energiegeladen die Wirtschaftsbereiche des Bezirkes einschließlich Maschinenbetriebe, Erzbergwerke, Leichtindustriebetriebe, Chemiefabriken, genossenschaftlichen Landwirtschaftsbetriebe und Obstbauplantagen vor Ort an. Er suchte eine Einheit zwei-, dreimal auf, half ihr die Engpässe zu lösen, gab ihr Tipps für die Erreichung der Spitzenleistungen und zeigte ihr auch ausführlich künftige Entwicklungsrichtungen und Wege.

Dank seiner Anleitung wurden in der Wirtschaftsarbeit dieses Bezirkes große Erneuerungen erzielt. Im Vereinigten Maschinenwerk Ryongsong wurden Hightech-Erdwärmeanlagen hergestellt. Im Vereinigten Vinalonwerk „8. Februar“ wurde Vinalon-Watte massenweise produziert, und im Vereinigten Düngemittelwerk Hungnam entstand neue Technologie für die Produktion von Ammoniak durch Braunkohlevergasung. Die Modernisierung von großen Erzbergwerken und Leichtindustriebetrieben wurde auf einem hohen Niveau verwirklicht.

Kim Jong Il nannte ihren Kampfgeist, in dem die Selbsthilfe und Selbststärkung und die industrielle Revolution im neuen Jahrhundert widergespiegelt sind, „Flamme von Hamnam“ und leitete alle Ecken und Enden des Landes vor Ort an, um diese Flamme im ganzen Land zu verallgemeinern. Allein im Jahr 2011 betrug die Anzahl seiner offiziellen Tätigkeiten, die durch Zeitungen und Rundfunk veröffentlicht wurden, rund 150 und wurden hundertundzig Einheiten von ihm aufgesucht. Die Tatsache, dass in jenem Jahr Dutzende wichtige Werke veröffentlicht wurden, besagt, dass die in diesem Jahr in Korea erzielten wunderbaren Erfolge seinen unermüdlichen bahnbrechenden Tätigkeiten zu verdanken waren.

Kim Jong Il setzte mit übermenschlicher Leidenschaft und ebensolchem Willen sein Ganzes für das Leben des Volkes ein.
Sein Kredo lautete: Über mir Kim Jong Il gibt es das Volk, und ich Kim Jong Il bin der Sohn des Volkes.

Weil er solche erhabene Volksauffassung hatte, ging er als Erster den Weg, wenn es um die Freude und das Glück des Volkes ging. An einem ungewöhnlich kalten Tag Anfang Dezember 2011 suchte er die Vergnügungsstätte des neu gestalteten Jugendparks Kaeson auf. Er hätte nur Funktionäre schicken können, besuchte aber sie trotz des eisigen Wetters persönlich, sich die sich freuende Bevölkerung ausmalend. Damals sagte die Belegschaft ihm, warum er bei Unwetter gekommen sei, gäbe es doch viele schöne Tage. Darauf erwiderte er lachend, nur wenn er am solchen Tag komme, kommen die Einwohner an schönen Tagen.

Seine solchen Schritte setzten sich zu Fischzuchtanstalten, Viehzuchtbasen, Obstbaubetrieben, Textil- und Lebensmittelfabriken und Handelseinrichtungen unaufhörlich fort.

Obwohl er derart gesundheitlich unwohl war, leitete er vor zwei Tagen des Ablebens die Musik-Informationszentrum Hana und das Handelszentrum im Kwangbok-Wohnviertel vor Ort an und stieg wieder in den Zug zum Volk ein.

Am 17. Dezember 2011 starb er in einem fahrenden Zug in den Sielen.

Trotzdem seit seinem Ableben 6 Jahre verflossen sind, sieht auch heute die Welt im Jahr 2011, dem letzten Jahr eines großen Lebens, das ganze Leben eines Bahnbrechers, das der Erstarkung und Entwicklung des Landes und dem Glück des Volkes gewidmet wurde.



Die USA und ihre aussichtslose Konfrontation

Heute richtet die internationale Gesellschaft auf die in einer erbitterten Gestalt ins Extrem fallende Konfrontation zwischen der DVR Korea und den USA ihr besonderes Augenmerk und beobachtet, wer bei Ausbruch eines Krieges zwischen beiden Ländern aus ihm als Sieger hervorgehen würde.

Unzählige politische Beobachter und Militärexperte der Welt sagen voraus, dass die USA, sosehr sie sich heute auch als die „Stärkste“ ausspielen mögen, niemals Korea besiegen würden und der koreanisch-amerikanische Krieg mit dem Sieg Koreas enden würde.

Warum können denn die USA Korea, ein mit den USA in der Größe des Territoriums und der Bevölkerungszahl unvergleichlich kleines Land, nicht besiegen?

Der erste Grund dafür besteht darin, dass Korea von einem vortrefflichen Führer angeleitet wird. Kim Jong Un, der Oberste Führer Koreas, der bewährteste und erprobteste Staatsführer in der Welt,

besitzt ungewöhnliche Weisheit und ebensolchen Mut. Er ist im modernen Krieg bewandert und verfügt über geschickte Armeeführungskunst und strategisch-taktischen Scharfblick.

Er vereitelte mit entschiedenem Entgegentreten die Machenschaften der USA und der ihnen willfährigen Kräfte, die den Start des künstlichen Erdsatelliten „Kwangmyongsong–2“ verhindern wollten, und wurde geschickt der plötzlichen Lage im August 2015 Herr. All dies zeigte anschaulich seine Naturanlage und Fähigkeit.

Er besteht nicht auf der Theorie von der Allmacht der Waffen, dass der Krieg mit modernen Waffen geführt wird, sondern auf der Theorie von der Wertschätzung der Menschen, dass der Krieg von Menschen mit der Ideologie geführt wird. Das gebar unvermeidlich wie die Blutsverwandtschaft enge Beziehungen zwischen dem Obersten Befehlshaber und den Armeeangehörigen und wurde ein Faktor dafür, die Volksarmee um den Obersten Befehlshaber zu einem Ganzen zusammenzuschließen.

Es ist eine einmütige Ansicht der Experten, dass die USA, falls sie einen neuen Koreakrieg entfesseln, unweigerlich von dem unter Führung Kim Jong Un stehenden koreanischen Volk besiegt werden, so wie sie im vergangenen Koreakrieg vor der hervorragenden Armeeführungskunst und den Strategien und Taktiken Kim Il Sungs auf die Knie fallen und in den 1990er Jahren durch unübertreffbare Strategien und Taktiken Kim Jong Ils in der nuklearen Konfrontation mit der DVRK Niederlage hinnehmen mussten.

Der zweite Grund dafür besteht darin, dass Korea Armee und Volk hat, die ihrer eigenen Sache treuergeben sind.

Die Koreanische Volksarmee (KVA) wird weltweit als eine am besten geistig ausgerüstete Armee anerkannt, die sowohl auf die Offensive als auch auf die Verteidigung vorbereitet und in der Waffenausrüstung und Kriegsmethode herausragend ist. Sie sieht in der Verteidigung des Vaterlandes und im Schutz der sozialistischen Ordnung und des Volkes ihre Mission und stellt eine treue Armee dar, die für die Durchsetzung der Befehle ihres Obersten Befehlshabers durchs Wasser und Feuer geht.

Was das koreanische Volk anbelangt, ist es fest um den Führer geschart und dazu bereit, sich im Ernstfall mit der Waffe in der Hand zum Kampf zum Schutz des Vaterlandes entschlossen zu erheben.

Der dritte Grund besteht darin, dass Korea ein Land wie Igel ist, das sein ganzes Territorium in eine Festung verwandelt hat und dessen ganze Bewohner bewaffnet sind.

Mitten in den über ein halbes Jahrhundert andauernden Kriegsbedrohungen seitens der USA traf Korea zuverlässige Vorbereitungen darauf, einem Krieg gewachsen zu sein.

Früher legte Kim Il Sung die auf die Selbstverteidigung gerichtete militärische Linie fest und vervollständigte demgemäß die Verwandlung des ganzen Landes in eine Festung und die Bewaffnung des gesamten Volkes auf einem hohen Niveau.

Später wurden unter der Anleitung Kim Jong Ils, des Vorsitzenden des Verteidigungskomitees, die Vorbereitungen für den Kriegsfall in Korea auf dem höchsten Niveau vervollkommnet, nahm die Verteidigungskraft Koreas eine sprunghafte Entwicklung und gelangte heute zum Weltrang.

Heute verfügt Korea über starke atomare Abschreckungskraft und warnt umgekehrt die USA davor, ihre Versuche zum Erstschlag mit einzigartigem starkem Erstschlag seiner Weise zu beantworten. In dieser Lage fürchten die USA innerlich ihren Gegner Korea, geschweige denn sie gegen dieses Land zuerst einen Angriff führen.

Die oben erwähnten Gründe lassen behaupten, dass die Konfrontation zwischen der DVRK und den USA für die Letzteren aussichtslos ist.

Unter den gegebenen Umständen kann man sagen, dass die geeignete Strategie, die die USA wählen können, darin besteht, ihre feindliche Korea-Politik zu wechseln und nolens volens die Möglichkeit der Koexistenz mit Korea zu suchen.



Die USA mit zwei „Gesichtern“

Derzeit spielen sich die USA als Durchsetzer und Verkörperung der internationalen Gerechtigkeit auf, indem sie die „Freiheiten“, die „Gleichberechtigung aller Menschen“, die „Demokratie“ und die „Menschenrechte“ im Munde führen. Aber viele Länder beurteilen die USA als ein heuchlerisches Land mit zwei „Gesichtern“. Worin besteht denn der Grund dafür? Unter den unzähligen Beispielen wollen wir durch die Fenster namens „Demokratie“ und „Menschenrechte“ die Doppelgesichtigkeit der USA beobachten.

Doppelzüngigkeit der „Demokratie“

Die USA reden überall wie ihr Lieblingswort von der „Realisierung und dem Schutz der Demokratie“, und wenn man ihre Worte und Taten betrachtet, scheinen sie sich ehrlich um die Gestaltung einer von Unterjochung und Unterdrückung befreiten schönen Gesellschaft der Menschheit zu bemühen.

Aber das ist nichts anderes als eine Beschönigung.

Wir wollen durch die „Demokratie“ in den osteuropäischen Ländern die Doppelgesichtigkeit der USA betrachten.
Unter Berufung auf die „Einführung“ der „Demokratie“ und deren „Unterstützung“ stifteten die USA in Russland, der Ukraine, Georgien und anderen osteuropäischen Ländern den „Fonds für Demokratie" und lieferten den Nichtregierungsorganisationen und nicht gewinnbringenden Organisationen Unsumme Geldmittel für „Demokratie“.

Aber das war nichts anderes als ein Trick, der nicht auf die Durchsetzung einer wahrhaften Demokratie in diesen Ländern, sondern darauf abzielte, die regierungsfeindlichen Kräfte zu unterstützen und somit die Regierung betreffender Länder umzustürzen. Das besagt unbestreitbar die Tatsache, dass die später in diesen Ländern durchgeführte „farbige Revolution“ (oder die Versuche dafür) von den Nichtregierungsorganisationen, die die „demokratische Hilfe“ der USA erhielten, unternommen wurde. Nach außen hin lauthals von der „Demokratie“ zu reden, aber im Innern sich in die inneren Angelegenheiten anderer Länder einzumischen und den Umsturz der Regierung zu beabsichtigen – das ist eben das Antlitz der USA mit gegensätzlichen zwei Gesichtern.

Auch zur Frage über die Reform der UNO vertreten die USA einen unverständlichen widersprüchlichen Standpunkt, der dem „Träger des demokratischen Banners“ nicht entspricht.

Seit langem drückten viele Länder der Welt ihre Unzufriedenheit mit dem undemokratischen UNO-System aus, nach dem die Eigenmächtigkeit und Willkür der ständigen Mitgliedsländer zugelassen und deren Vorrechte ausgeübt werden, und erhöhten ihre die UNO-Reform fordernde Stimme. (Bereits auf der 47. UNO-Vollversammlung im Jahr 1992 wurde die Frage über die Reform des UNO-Sicherheitsrates beschlossen.)

Aber die USA, die für die „Herstellung einer demokratischen Ordnung“ in der Welt derart „eifrig“ sind, entziehen sich nach Kräften dieser Frage.
Die doppelzüngige Haltung der USA ist eben darin zu sehen, dass sie nach außen hin gern von der „Demokratie“ schwätzen, aber die wahre Demokratie, die ihre Vorrechte und Eigenmächtigkeit nicht duldet, nicht wünschen.

Innenseite des „Menschenrechtsschutzes“

Das Gleiche betrifft auch die Menschenrechtsfrage.

Weil jedes Land unterschiedliche Religion und Konfession hat, hat es eigene Politikweise, Ordnung und seiner Sachlage entsprechende Menschenrechte. Aber die USA ignorieren religiöse Gepflogenheiten und historische Gebräuche anderer Länder, messen die anderen mit ihrem Maßstab, tadeln sie bei jeder sich bietender Gelegenheit wegen der „Menschenrechtsfrage“ und reden lautstark von dem „Menschenrechtsschutz“.

Ein Kettenglied hierbei ist eben ihr Geschwätz vom „Menschenrechtsschutz“ in der DVR Korea. Die USA machten den gegen die DVRK gerichteten „Menschenrechtsrummel“, indem sie bei jeder
Gelegenheit sie kritisierten und tadelten, als wären sie ehrlich für die Menschenrechte in Korea interessiert. Aber in der Tat war es ein Rank, die auf die Einmischung in die inneren Angelegenheiten Koreas und dessen Systemumsturz abzielte.

Vor kurzem verunglimpften die USA die auf den Selbstschutz gerichteten Maßnahmen Koreas zur Notwehr und nahmen durch die Mobilisierung der UNO eine Resolution für die beispiellos harten „Sanktionen“, die dem koreanischen Volk das Existenz- und Entwicklungsrecht nehmen wollen. Die USA, die für die Menschenrechte und das Leben des koreanischen Volkes dem Schein nach so sehr großes Interesse bekundet hatten, wollen um jeden Preis Korea strangulieren, ganz egal, ob es armselig gekleidet ist und verhungert.

Vor kurzem hielt Trump auf der 72. UNO-Vollversammlung unmittelbar eine unvernünftige Rede, er werde Nordkorea völlig zerstören und dessen 25 Millionen zählende gesamte Einwohner vernichten, was die ganze Welt erschrak. Als der Trick, unter dem Vorwand der „Menschenrechte“ Korea zu isolieren, von innen her zu zersetzen und zu stürzen, bei ihm nicht verfing, entblößten die USA ihr zweites, ja wahres Gesicht, um das System zu stürzen.

Außerdem gibt es viele Beispiele dafür, dass die USA die „Demokratie“ und „Menschenrechte“ als politische Mittel dafür missbrauchten, das System anderer Länder umzustürzen und die Regierung zu wechseln. Überfall auf ehemaliges Jugoslawien, Golfkrieg und Libyen-Zwischenfall ereigneten sich unter dem Vorwand der „Freiheit“, der „Demokratie“ und des „Menschenrechtsschutzes“. Auch jetzt greifen in diesen Ländern politische Unsicherheit, Durcheinander, soziale Unordnung und Terror um sich, geschweige denn demokratische Ordnung oder Menschenrechtssicherung.

Die erwähnten Tatsachen besagen, dass die „Demokratie“ und „Menschenrechte“, von denen die USA reden, im wahrsten Sinne des Wortes nicht der Welt und Menschheit dienen, sondern Mittel dafür darstellen, ihre Strebungen nach dem Unilateralismus und ihr Vormachtsstreben zu verwirklichen, und nichts anderes als Redeblume sind, die ihre wahre Absicht vertuscht.

Der betrügerische Charakter der Politik der USA mit zwei „Gesichtern“ erweckt in vielen Ländern der Welt gebührende Wachsamkeit.



Der 100. Geburtstag der Frau Kim Jong Suk

Der 24. Dezember dieses Jahres ist der 100. Geburtstag der Frau Kim Jong Suk (1917–1949), die das koreanische Volk und die progressive Menschheit der Welt ewig als „antijapanische Heldin“ lobpreisen.

In der Geschichte gibt es nicht wenige berühmte Frauen, die sich mit Verdiensten um den Fortschritt und das Gedeihen ihres Landes und ihrer Nation einen Namen machten, aber keine hervorragende politische Akteurin wie Kim Jong Suk, die zeitlebens ihr Ganzes für die Freiheit und das Glück des Volkes einsetzte.

Sie wurde am 24. Dezember 1917 in einer armen Bauernfamilie in Osandok der Stadt Hoeryong, Bezirk Nord-Hamgyong im Nordosten Koreas, geboren. Damals befand sich Korea unter der barbarischen Militärherrschaft (1905–1945) Japans. 1922 musste ihre Familie wegen des Leids der heimatlosen Nation und der bitteren Lebensnot den Fluss Tuman überqueren und in die Fremde auswandern.

Sie verspürte am eigenen Leibe die Traurigkeit eines heimatlosen Sklaven und erhob sich als Teenager zum heiligen Kampf für die Zurückgewinnung des Landes. Sie entwickelte sich durch illegale Aktivitäten und Tätigkeiten in den Partisanengebieten zur Berufsrevolutionärin. Sie trat 1935 in die von Kim Il Sung geführte Koreanische Revolutionäre Volksarmee (KRVA) ein und legte mit der Waffe in der Hand bis zu Koreas Befreiung (15. August 1945) den blutigen Kampfesweg zurück. In diesem Prozess erlangte sie den Ruf als antijapanische Feldherrin und begabte politische Akteurin. In unzähligen Schlachten, darunter Schlacht um die Verteidigung des Partisanengebiets Chechangzi, Kampf um die Kreisstadt Fusong und Kampf in Dadeshui, zeigte sie ungewöhnliche Tapferkeit, hervorragende Findigkeit und mysteriöse Schießkunst. Sie lockte allein unzählige Gegner und verteidigte die Sicherheit ihrer Truppe, fertigte im Urwald, wo es nicht einmal ordentliche Nähzeuge gab, mit wenigen Soldatinnen in nur 20 Tagen 600 Stück Uniformen an und sprang in den Tagen der Vorbereitungen für den letzten Entscheidungskampf zur Befreiung des Vaterlandes als Erste mit Fallschirm und spornte so ihre Mitkämpferinnen und Mitkämpfer zur Aneignung von neuen Kampfmethoden an. Die von ihr auf antijapanischen Kampfplätzen hinterlassenen Episoden sind auch heute tief im Herzen des koreanischen Volkes eingeprägt.

In diesen Tagen wurde sie von Kim Il Sung mit wichtigen Aufgaben der illegalen politischen Arbeit beauftragt und entfaltete im Gebiet von Sinpha (damals), einem nördlichen Grenzgebiet Koreas, und überall voller Energie die Tätigkeit für die Erweiterung des Organisationsnetzes der Liga für die Wiedergeburt des Vaterlandes (LWV) (am 5. Mai 1936 von Kim Il Sung gegründete antijapanische nationale Einheitsfront), wodurch sie die Massen aus verschiedensten Klassen und Schichten unter dem antijapanischen Banner zusammenschloss und die Massenbasis für den das gesamte Volk umfassenden Widerstandskampf festigte.

Ihr besonderes Verdienst um die Sache der nationalen Befreiung bestand darin, Kim Il Sung konsequent verteidigt und geschützt zu haben.

Es ist eine weit bekannte Tatsche, dass sie sich in der Hongqihe-Schlacht im März 1940, der Schlacht bei Dashahe im Sommer desselben Jahres und anderen kritischen Augenblicken, in denen die Gewehrmündungen der japanischen Armee und Polizei gerade auf Kim Il Sung gerichtet waren, wie lebende Wehr und Schutzschild vor ihn stellte und so sein Leben rettete. Kim Il Sung vergaß die Geschehnisse zu jener Zeit nicht und schrieb in seinen Erinnerungen „Mit dem Jahrhundert“ wie folgt:

Kim Jong Suk rettete mich mehrmals in gefährlichen Situationen. Ging es um meinen persönlichen Schutz, so war sie immer dazu bereit, sich als menschliche Bombe hinzugeben.

Von den Spuren ihres Kampfes für die Sache der Befreiung Koreas zeugen die damals von antijapanischen Partisanen in Bäume des Waldes eingeschriebenen bzw. eingeritzten Losungen wie z. B. „Zwanzigmillionen zählende Nation. Die Feldherren für die Unabhängigkeit Koreas sind Feldherr Kim Il Sung und Feldherrin Kim Jong Suk“, „Feldherrin Kim Jong Suk, antijapanische Heerführerin von Paektusan, ist aus Korea gebürtige unübertreffliche Heldin“ und „Die Feldherrin von Paektusan vernichtet Japse, so plötzlich wie Geister erscheinend und verschwindend und die Erde abkürzend.“

Auch nach der Befreiung des Landes stand sie energiegeladen Kim Il Sung bei seinen Tätigkeiten für die Neugestaltung des Vaterlandes mit Rat und Tat zur Seite. Sie half Kim Il Sung, der von den japanischen Imperialisten zerstörte Betriebe, Dörfer und Fischersiedlungen, alle Ecken und Enden des Landes aufsuchte, bei seiner Vor-Ort-Anleitung und rief dabei die Bevölkerung zum Schaffen eines neuen Lebens und zum Aufbau einer neuen Gesellschaft auf. Nach Angaben soll sie in kurzer Zeit von 4 Jahren seit der Befreiung sogar Hunderte Einheiten etwa 700 Mal aufgesucht haben.

In Befolgung des Vorhabens von Kim Il Sung, der das koreanische Volk die Traurigkeit eines heimatlosen Sklaven nie wieder erleiden lassen wollte, richtete sie ihre große Aufmerksamkeit auch auf den Aufbau einer regulären Streitmacht.

Endlich wurde am 9. September 1948 die Demokratische Volksrepublik Korea (DVRK), ein Land des Volkes, die sie sehr herbeisehnte, gegründet.

Kim Jong Suk, die sich unvergängliche Verdienste um das Vaterland und die Nation erwarb und grenzenlose Liebe und Verehrung des Volkes genoss, starb am 22. September 1949 im allzu jungen Alter. Aber ihr Leben hinterließ in der modernen Geschichte Koreas unauslöschliche Spuren.

Das wertvolle Leben von Kim Jong Suk, das der Befreiung Koreas und dem Aufbau eines neuen Korea gewidmet wurde, wird mit der unaufhörlich gedeihenden DVR Korea in alle Ewigkeit erstrahlen.